Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenstrahlung durch den photoelektrischen Effekt direkt in Gleichstrom (DC) um. Die Solarmodule bestehen aus mono- oder polykristallinen Siliziumzellen oder Dünnschichtzellen. Ein Wechselrichter konvertiert den erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom (AC). Netzgekoppelte Anlagen speisen überschüssigen Strom ins öffentliche Netz ein, während Inselanlagen mit Batteriespeichern arbeiten. Wichtige Planungsparameter sind Ausrichtung, Neigungswinkel, Verschattungsanalyse und spezifischer Ertrag in kWh/kWp. Die Anlagengröße wird in Kilowattpeak (kWp) angegeben. Gemäß VDE-AR-N 4105 müssen netzgekoppelte Anlagen bestimmte Anforderungen an Netzschutz und Einspeiseregelung erfüllen. Monitoring-Systeme ermöglichen eine kontinuierliche Ertragskontrolle.